Politisches Engagement

Wie alles begann… und weiter ging … (update 16.07.21)

Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, ich hätte mich noch nie in meinem Leben für Politik interessiert. Jedoch war mein Fokus dabei eher auf Teilaspekte der Politik und das “große Ganze” ging aufgrund meiner Fixierung an mir vorbei. Letztes Jahr, im Coronajahr 2020, begann ich nach einigen Monaten der Coronamaßnahmen nach und nach diese näher kritisch zu betrachten. Zahlen, Daten, Fakten wurden von mir näher betrachtet. Zunehmend habe ich Widersprüche in den Leitmedien festgestellt. Mein Bauchgefühl, welches mich selten im Stich gelassen hat im Leben, sagte mir: “Kai, irgendwas stimmt hier nicht”. Während Kollegen, Komoilitonen, Familienangehöhrige und engste Freunde meine Kritik als Blasphemie und dann schnell als “Verschwörungstherorie” abgetan haben, wurde ich auch schnell mit einem “Aluhut” ausgestattet und in die Ecke gestellt. Einige ließen mich einfach stehen. Andere warfen noch mit Steinen nach mir. Die Familie kann man sich ja bekanntlich nicht aussuchen, also geben diese sich noch mit mir ab. Und die Mama und der Papa lieben einen ja sowieso. Egal wie groß der “Aluhut” sein mag. 😉
Freunde haben mich auf meinem Weg der kritischen Auseinandersetzung verlassen und einige Arbeitskollegen haben einen “gesunden” Abstand zu mir genommen. Bis heute kann ich es noch nicht ganz Glauben was in meinem Umfeld passiert ist. Ich wollte mich doch nur kritisch mit sachlichen Fakten auseinandersetzen. Jedem seine Meinung lassen, doch meine äussern dürfen. Doch in der “Coronakrise” geht die Bereitschaft einer kritischen Auseinandersetzung mit den Coronamaßnahmen und den (teilweise) sehr harten Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und vorallem unserer Kinder gegen null. Dies schockiert mich zu tiefst. Gehört doch der konstruktive Diskurs zu einer funktionierenden Demokratie dazu.

Mein Weg hin zur aktiven politischen Arbeit

Schnell stieß ich auf die sogenannten “alternativen Medien” im Internet. Innerhalb eines Jahres beobachtete ich das Treiben der lauten und weniger lauten Aktivisten, alternativen Medien, sowie all den Informationen aus vielen “Telegrammkanälen” und verglich dies dann mit der Politik und dem was die GEZ finanzierten Medien so verlauten ließen. Meine persönliche Bilanz: Nicht in Worte zu fassen!
Nach einer gewissen Zeit der “Schockstarre” musste ich etwas tun. Bei all den Rückschlägen in meinem Leben gab es am Ende des Tages immer nur ein Weitermachen und die Flucht nach vorne.
Eine Erkenntnis allen Übels war, dass sich die Politik immer weiter von den Bürgern des Landes entfernte und schnell wurde mir bewusst, dass jede der Parteien, welche im Bundestag aktiv sind, in einem System unterwegs sind, was nichts mehr mit Demokratie, kritischem Diskurs und Dienst am Volk zu tun hat. Ganz im Gegenteil in der Coronakrise kommt ein Korruptionsskandal nach dem anderem ans Tageslicht und von der Politik für die Lobbys von Pharmaindustrie und Industrie möchte ich erst gar nicht anfangen.

Doch wie kann es weitergehen, wenn alle Parteien in der Politik nur die Wahl zwischen Pest und Cholera sind?

Genau vor dieser Frage stand ich dann und musste mich damit auseinandersetzen, wie es möglich sein kann mit friedlichen, demokratischen und vorallem innovativen Ideen eine Veränderung zu schaffen. Doch genauso wie ich haben sich mittlerweile zehntausende von Menschen mit diesen Gedanken beschäftigt. Und eine mutige Gruppe von Menschen hat dann den ersten Schritt gemacht. Ohne Angst vor den Konsequenzen und vorallem unter Einsatz ihrer privaten Ressourcen. Sie gründeten eine neue politische Partei. Diese Partei habe ich dann über die o.g. Kanäle das erste Mal kennengelernt und habe sie mir erstmal genauer angeschaut. Erzählen tun sie ja alle erstmal viel in der Politik dachte ich mir. Was mir als aller erstes auffiel, dass die Gründer keine aussortierten Politiker waren, die irgendwo nicht zur Geltung gekommen sind, oder wegen eines Skandals rausgeflogen sind. Nein es waren einfache Menschen. Unternehmer, Juristen etc. Menschen die im Leben stehen. Die wissen was es bedeutet für sein Geld arbeiten zu gehen. Kinder großzuziehen. Die ein Verständnis von dem haben was sie sagen und tun. WoW dachte ich mir, sowas braucht das Land eigentlich. Doch wie sieht das Konzept aus?
Basisdemokratische Partei Deutschland hört sich natürlich Klasse an. Doch was für ein innovatives Konzept steht denn dahinter, welches wirklich eine Veränderung in unserer Politik bewirken könnte? Ich muss tatsächlich nicht lange in irgendwelchen Floskeln suchen. Sondern schon im Logo der Partei sieht man auf welchen Säulen die Parteiarbeit ausgerichtet ist. Freiheit, Machtbegrenzung, Achtsamkeit und Schwarmintelligenz. Verdammt Ja… all das was unserem Land gerade fehlt oder mangelt. Es gibt also noch Hoffnung dachte ich und mein Bauchgefühl gab mir plötzlich ein positives Gefühl, welches ich nun schon sehr lange nicht mehr empfinden konnte. So füllte ich Online den Mitgliedsantrag aus. Einige Tage gingen ins Land, bis dann der angekündigte Anruf kam. Ich wurde freundlich und wertschätzend begrüsst und der junge Mann am Telefon nahm sich Zeit mit mir zu sprechen.

Meine erste Mitgliederversammlung

Noch in der kommenden Woche nach dem freundlichen Telefonat fand auch schon die erste Mitgliederversammlung statt. Obwohl ich einen harten Arbeitstag hatte nahm ich mir die Zeit dort nach Feierabend noch hinzufahren und einfach mal die Menschen die dort vor Ort sind auf mich wirken zu lassen. Schnell verflog die anfängliche Skepsis und das Gefühl des “fremdseins”. Dort war ich nicht Fremd. Alle Menschen konnten einander verstehen, egal wie verschieden wir alle waren. Wir fühlten uns Geborgen und hatten alle ein Ziel. Die Veränderung des politischen Systems für unsere restlichen Lebensjahre und vorallem für unsere Kinder. Und so begann mein Interesse nicht nur passives Mitglied einer Partei zu sein und meinen Beitrag zu überweisen, sondern eben auch was dafür zu tun, dass sich ein neues System für wahre Demokratie entwickeln kann. Ich hätte im Lockdown natürlich weiter Netflix und Co. schauen können und darauf hoffen können, dass es schon irgendjemand tut, oder einfach selber dafür einstehen für das was ich für meine Familie und meine und unsere Kinder möchte. Ein Leben in Freiheit, Achtsamkeit und vorallem in einer gelebten Demokratie.

Erst dann wurde ich zum “Querdenker”…

Oh nein nicht wieder so ein Querdenker… mit diesen Gedanken oder ähnlichen hat vielleicht jetzt der ein oder andere die “Augen verdreht”. Aber ich versichere Euch, es ist vermutlich völlig anders wie ihr nun erstmal denkt. Nicht das es was schlimmes wäre, aber ich war noch nie auf einer “Querdenken” Veranstaltung… Aber fangen wir von vorne an.

Kurz nach der oben beschriebenen Mitgliederversammlung folgte eine kurze Zeit später schon die “ausserordentliche Mitgliederversammlung”. Da der Kreisverband sich erst im Februar 2021 gegründet hat, war es nur ein kleiner Vorstand. Aufgrund der Säulen “Machtbegrenzung” und vorallem “Schwarmintelligenz”, war es die logische Konsequenz, nach Zulauf vieler neuer Mitglieder, dass ein erweiterter Vorstand gewählt werden musste. Neben Doppelspitzen für Vorstand und Vertreter/Innen und den üblichen Positionen eines Vorstandes waren die Säulenbeauftragten, ein/e Visionär/in und eben ein/e Querdenker/in zu wählen. Wer Querdenker hört, muss direkt an Demonstrationen der Querdenkenbewegung denken. Doch was bedeutet eigentlich Querdenker im Ursprung? Hat sich überhaupt mal jemand die Mühe gemacht das nachzuschlagen? Querdenker wird ja teilweise schon als Schimpfwort benutzt. Ich für meinen Teil würde es als Kompliment auffassen, wenn mich jemand damit “beleidigen” will. Warum? Ganz einfach: Querdenken kann auch “Laterales Denken” genannt werden. Es geht kurz gesagt einfach nur darum “um die Ecke” zu denken. Quer zu denken halt. (Wikipediaeintrag zum Thema: https://de.wikipedia.org/wiki/Querdenker )
Und genau das soll der Querdenker/In in der Partei tun. Querdenken. Dinge von der anderen Seite betrachten. Vielleicht auch mal provokant sein und zum nachdenken anregen. Genau mein Ding dachte ich.

So kam es dazu, dass ich mich als “Querdenker” habe aufstellen lassen. Nach einer demokratischen und geheimen Wahl wurde ich tatsächlich für diesen Posten in den Vorstand berufen. Seitdem arbeite ich in einem 15 köpfigen Vorstand, welcher von verschiedenen Charakteren durchgemischt ist, welchr vermag die 4 Säulen der Basisdemokratischen Partei Deutschland für den Kreis Viersen umzusetzen (Freiheit, Machtbegrenzung, Achtsamkeit und Schwarmintelligenz).

Meine Aufgaben im Vorstand

Im Schwarm sind wir stark. Das hat die Parteispitze bei Gründung und Ausgestaltung des Konzeptes verstanden. Meiner Meinung nach kann ein kleiner Vorstand niemals alles in hoher Qualität bearbeiten. Aber wenn jeder Einzelne in der Partei seinen Beitrag leistet, was für jeden der sich engagieren möchte problemlos möglich gemacht wird, dann kann was Großes und Einzigartiges entstehen. Und nach diesem Kredo sehe ich hier im Kreis soviele aktive Menschen etwas bewegen. Jede(r) auf seine(r) Art und Weise. Das ist wirklich wunderbar.

In erster Linie will ich, als eben oben beschriebener Querdenker, zum denken anregen. Mal quer schiessen um sicher zu gehen, dass wir noch auf dem richtigen Kurs sind. Provokant mal Dinge in den Raum stellen an die erstmal nicht gedacht wird. Einfach um sie mal anzusprechen und es vielleicht auch gleich wieder zu verwerfen. Einfach verschiedene Perspektiven einzunehmen. Eine meiner Stärken ist es einfach nur aus Prinzip mal dagegen zu sein, um Argumente zu sammeln. Hauptsache es wurde auch mal die andere Seite angesprochen. Einfach nur um sicher zu gehen, noch auf dem richtigen Weg zu sein. Spontan nehme ich noch verschiedene organisatorische Aufgaben wahr, sofern es mein Zeitpensum zulässt. Wir alle hier im Kreis arbeiten ehrenamtlich und mit Einsatz privater finanzieller und zeitlicher Ressourcen.

Update (aktualisiert am 16.07.21)

Der Vorstand im Kreisverband Viersen hat sich aufgrund einiger Rücktritte neu formiert. Die Rücktritte geschahen aus verschiedenen persönlichen Gründen. Meist jedoch deshalb, weil die betroffenen Personen die Intensität und die Form der nötigen Präsenz anders eingeschätzt haben. Als immer noch einer der am stärksten wachsenen Kreisverbände in NRW blicken wir auf eine hervoragende politische Arbeit als Kreisverband zurück. So sind die Neuwahlen ausschließlich Konsequenz persönlicher Gründe einzelner Personen, jedoch nicht aufgrund “schlechter” politischer Arbeit.

Es fand am 07.07.21 eine Mitgliederversammlung statt um den Vorstand neu zu wählen. Da ich einen stabilen Vorstand so kurz vor der Bundestagswahl 2021 unterstützen wollte, habe ich mein Amt als Querdenker zur Verfügung gestellt, um mich als Doppelspitze im Vorstand zu bewerben. Querdenker bleibe ich im Herzen sowieso, denn Querdenker kann man nicht sein, sondern Querdenker ist man einfach.

Siehe auch Begriffserklärung zu lateralem Denken, was der Querdenker eigentlich tut:
https://de.wikipedia.org/wiki/Laterales_Denken#Begriff

Die anwesenden stimmberechtigen Parteimitglieder haben mich mit 78,79 % (gerundet), bei der o.g. Vorstandswahl, durch ihre Stimmen in die Vorstandsdoppelspitze gewählt. Somit vertrete ich nun als Teil der Doppelspitze dieBasis im Kreisverband Viersen.

Mit Stolz habe ich dieses Amt angenommen und bedanke mich für das entgegen gebrachte Vertrauen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern. Mögen wir gemeinsam den basisdemkratischen Gedanken mit Leben füllen.

Warum tun wir uns das alle an?

Weil wir für unsere Liebsten, Kinder und die nachfolgenden Generation eine Gesellschaft in Achtsamkeit, Freiheit und direkter Demokratie schaffen wollen. Weil wir etwas bewegen wollen.

Nein. Weil wir etwas bewegen werden.

Mein politisches Statement:

Deutschland braucht einen Systemwechsel zur direkten Demokratie!